Kunst macht sichtbar

Eine großartige Ausstellung  „Making Visible“ in der Londoner Tate Gallery lässt die fantastische Welt von Paul Klee neu entdecken. Man spürt die Spontaneität des Künstlers, die sich durch sein strenges Kompositonskonzept zwar niemals selbständig macht, sich dafür umso mehr hybridartig des Kubismus, Surrealismus, Symbolismus und Expressionismus bedient.  Der Künstler beginnt jedes Bild mit einem Vier- oder Dreieck, Kreis, Linie oder Punkt, von wo aus er das Motiv bewusst entwickelt oder wachsen lässt, fast wie bei einem lebendigen Organismus…. Der Museumsrundgang in London, beginnend mit den ersten Werken  Paul Klees als Mitglied der „Blauen Reiter“ in München 1913 über die farblichen Einflüsse seiner Tunesien-Reise und die karikaturhaften Werke zum Untergang des Kaiserreichs bis zum Bauhaus und zur Verfolgung in der Nazi-Zeit, endet mit dem Bild „Dämmerblüten“.  Es ist Klees letztes Werk, das er noch auf dem Krankenbett, von schwerer Sklerodermie gezeichnet, Anfang 1940 schuf….

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