Das imaginäre Museum

Science-Fiction im Museum: Das Centre Pompidou, die Tate und das MMK gestalten gemeinsam ein europäisches Museum der Zukunft: Wir schreiben das Jahr 2052. Die Museen sind von der Auslöschung bedroht, und die Kunst verschwindet aus dem gesellschaftlichen Leben… Ein reales Szenario oder nur eine düstere Vision? Inspiriert wurde sie durch Ray Bradburys Science-Fiction-Roman Fahrenheit 451 von 1953 und dessen legendärer Verfilmung durch François Truffaut. Darin entwirft der Autor das Bild einer Zukunft, in der literarische Werke aus der Gesellschaft verbannt sind. Die einzige Hoffnung, sie für die nachfolgenden Generationen zu bewahren, besteht darin, die Werke zu erinnern. Um das imaginäre Museum und seine Kunstwerke vor der drohenden Vernichtung zu retten, ist die aktive Hilfe der Museumsbesucher gefragt. So wie Bradburys „Büchermenschen“ die literarischen Werke Beschriftungen der Werke, persönliche Erinnerungen durch Skizzen, Notizen oder Zeichnungen unterstützen deren Gedächtnisarbeit. „Diese einzigartige internationale Museumskooperation vereint vor dem Hintergrund eines solchen Science-Fiction-Szenarios über 80 Hauptwerke der zeitgenössischen Kunst. Drei große europäische Sammlungen verbinden sich zu einem transnationalen Museum der Zeit“, erläutert Dr. Susanne Gaensheimer, Direktorin des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt, das Projekt…

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